Die Maltherapie

Im Vordergrund kunsttherapeutischer Arbeit steht der schöpferische Prozess und seine Wahrnehmung. Das begleitete Malen ist eine eigenständige Methode innerhalb kunstpädagogischer Praxis:

LOM - Lösungsorientiertes Malen nach Bettina Egger. Sein therapeutisches Verständnis zielt auf den Kern des Menschen als zur Ganzheit führender Lebenskraft. Der Prozess der Bildherstellung ist ein Interaktionsraum für TherapeutIn und Klientin. Innerhalb der Triade Malende, Bild und Malbegleiterin als Zeugin der Bildentstehung entsteht ein energetischer Fluss, der durch ein differenziertes und reiches Interventionsinstrumentarium gefördert und unterstützt wird.


In der Einzelarbeit werden die eigenen Anliegen durch bestimmte Bildaufgaben malend angegangen. Dem ersten Bild folgen weiterführende Bildaufgaben, in die Erfahrungen, Erlebnisse und Träume mit einbezogen werden. Der/Die Malende steht im Gespräch mit der Therapeutin. Das Begleitete Malen ist eine Methode, durch welche der eigene Horizont erweitert wird und eine neue Perspektive eingenommen werden kann.

Die Kunsttherapie ersetzt keine psychotherapeutische, psychiatrische oder ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung wird eine Absprache und schriftliche Zustimmung des Psychotherapeuten bzw. des Arztes benötigt um begleitend teilnehmen zu können.